Fragen rund um die Freimaurer Stuttgart

Wie wird man Freimaurer Stuttgart?

Ein zentrales Element der Freimaurerei ist ein Beitritt auf - ideeler - lebenslanger Basis. Darum legen wir großen Wert darauf, interessierten Herren eine Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen zu schaffen. Im Rahmen von Gästeabenden haben Sie als Gast die Möglichkeit, die Loge und ihre Brüder näher und eingehender kennenzulernen. Dieses Kennenlernen ist keine Einbahnstraße: auch die Bruderschaft der Freimaurer Stuttgarts hat innerhalb dieses Prozesses die Möglichkeit Sie durch Gespräche und gegenseitigen Austausch näher kennenzulernen. Schließlich geht es auch darum, Menschen, die ansonsten vielleicht nie die Gelegenheit hätten, sich zu begegnen zusammen zu bringen und schließlich aus Fremden Brüdern und aus Brüdern Freunde werden zu lassen. Entschließt sich der Gast einen Aufnahmeantrag zu stellen, stimmt die Bruderschaft über diesen Antrag ab. Dieser Prozess klingt aufwändig und erfordert manchmal Geduld. Er bringt aber auch den Vorteil zu Tage: nicht oberflächlicher Enthusiasmus führt Männer in unseren Bund, sondern anhaltende Begeisterung ist ihr Wegführer. Wird der Antrag bejaht, wird der Interessierte in einer feierlichen Handlung in die Loge und damit in den Bund der Freimaurer aufgenommen.

Bei Interesse laden wir Sie gerne zu einem unserer Gästeabende, oder einer öffentlichen Veranstaltung ein, damit Sie die Bruderschaft näher kennenlernen können. Falls Ihnen dieses Kennenlernen im Form eines Gästeabends im Kreis der Freimaurer Stuttgart zusagt, freuen wir uns über weitere Besuche und den gegenseitigen Austausch.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: Kontakt Freimaurer Stuttgart

Was passiert, wenn sich Freimaurer treffen? Was hat es mit diesen Ritualen auf sich? Was sind Clubabende?

Unser Logenabend, oder auch Clubabend, ist der Mittwoch. An diesem Tag kommen die Brüder zu Vorträgen, dem gegenseitigen Austausch und der Diskussion im Bruderkreis zusammen. Neben dieser Art der gesellschaftlichen Zusammenkunft führen die Freimaurer Stuttgart regelmäßig sogenannte Rituale durch. Rituale, auch als Arbeiten bezeichnet, sind in ihrer Durchführung und ihrem Wortlaut genau festgelegt. Diese Handlungen unterliegen der freimaurerischen Verschwiegenheit und transportieren seit mehr als 300 Jahren das unaussprechliche freimaurerische Geheimnis. Bei diesen Handlungen werden alle Teilnehmer aus dem profanen Alltagsgeschehen, dem Lärm und dem Trubel unserer Zeit entzogen. Das Ritual bietet dabei eine Möglichkeit sich auf den eigenen Ursprung zu besinnen - eine wertvolle Erfahrung in der Hektik unserer Zeit. Diese innere Versenkung nehmen alle Teilnehmer im Idealfall aus dem Ritual zurück in ihren Alltag mit. Auch die Aufnahme eines Suchenden (interessierten Herren) in unseren Bund findet im Rahmen eines Aufnahme-Rituals statt. Diese Rituale helfen als Gedankensysteme und Orte der inneren Einkehr die freimaurerische Arbeit in der echten Welt voranzutreiben; heißt: das Arbeiten an sich selsbt und das vorbildliche Wirken im Kreis der Gesellschaft.

Im freimaurerischen Ritual lassen die Ritualteilnehmer, die Brüder, ihrer Alltag möglichst außen vor, um sich in innerer Kontemplation einzustimmen. Durch den Ablauf des Rituals werden die Brüder in eine „andere Welt und Zeit“ versetzt, in ihrem Innern angerührt und schöpfen so Kraft und Mut, die ihnen im Alltag in unserer Welt weiter helfen.

Was bringt Männer dazu, Freimaurer zu werden?

Die Gründe Mitglied unserer Bruderschaft und unserer Verbindung zu werden sind vielfältig und individuell. Den einen spricht primär der Aspekt der weltweiten Bruderkette an, den anderen, der Wunsch einem Bund von Menschen anzugehören, mit denen sie in Ansichten und Werten konform gehen und denen sie darüber hinaus rückhaltlos und blind vertrauen können. Manch einer zieht zur Mittagsstunde seines Lebens Zwischenbilanz und stellt fest, dass es einen übergeordneten Sinn geben sollte, ein Werk, das über Beruf und Familie hinausreicht. Die Gründe Freimaurer in Stuttgart zu werden sind vielfältig. Als Klammer kann man festhalten, dass die Brüder fest darin geeint sind, der eigenen charakterlichen, spirituellen und geistigen Weiterentwicklung und Selbsterkenntnis streben - Freimaurer sprechen hierbei von der freimaurischen Arbeit. Diese Arbeit, mit Hilfe unserer Symbole und Rituale, hat Männer über die Jahrhunderte hinweg und durch alle Schichten und Berufe hinweg die Aufnahme in Freimaurerlogen suchen lassen. Für alle diese unterschiedlichen Sichten kann die Freimaurerei Einstiege in das Erlebnis Bruderschaft bieten und bei der eigenen Weiterentwicklung Impulse und Anregungen zur Umsetzung im Leben bieten.

Wer berufliche, geschäftliche oder gesellschaftlilche Vorteile in der Freimaurerei erhofft, ist in einer Loge jedoch definitiv nicht am richtigen Ort.

Muss man aus Stuttgart kommen um Freimaurer in Stuttgart zu werden?

Die Mitgliedschaft in einer Loge setzt natürlich die örtliche Nähe voraus. In der heutigen Zeit, mit ihrer immer größeren Mobilität der Gesellschaft, stellt dies auch die Freimaurerei vor eine Veränderung.

Die Brüder aus Licht am Stein kommen aus dem Großraum Stuttgart (Stuttgart, Esslingen, Böblingen, Sindelfingen), jedoch gibt es auch Brüder, die sich aufgrund des persönlichen Lebensentwurfs im Ausland befinden und dennoch Brüder bei Licht am Stein bleiben - aufgrund ihrer tiefen und innigen Verbundenheit zur Loge.

Muss man aus Stuttgart kommen um Freimaurer in Stuttgart zu werden?

Die Mitgliedschaft in einer Loge setzt natürlich die örtliche Nähe voraus. In der heutigen Zeit, mit ihrer immer größeren Mobilität der Gesellschaft, stellt dies auch die Freimaurerei vor eine Veränderung.

Die Brüder aus Licht am Stein kommen aus dem Großraum Stuttgart (Stuttgart, Esslingen, Böblingen, Sindelfingen), jedoch gibt es auch Brüder, die sich aufgrund des persönlichen Lebensentwurfs im Ausland befinden und dennoch Brüder bei Licht am Stein bleiben - aufgrund ihrer tiefen und innigen Verbundenheit zur Loge.

Was hat es mit der lebenslangen Mitgliedschaft auf sich?

Die Mitgliedschaft in einer Loge wird durch ein feierliches und unauflösbares Gelübde ausgedrückt. Damit werden Männer Teil einer Bruderschaft. Die Freimaurerei verbindet sie, bei allen Unterschieden, durch eine innerliche Gleichgesinnung, damit sie als Brüder für einander einstehen. Brüder, die sich produzieren müssen, sondern Mensch sein können. Vereint als Brüder, gleich, welchen Beruf sie haben und ihre Verpflichtung mit beiden Beinen im Leben erfüllen. Sie finden in der Loge einen Ruhepol, eine Oase im stürmischen Alltag, die Kraft und Auszeit bieten kann.

Dieses Gelübde wird von den Freimaurern sehr ernst genommen.

Ist die Freimaurerei in ihren Augen der einzige Weg für die Arbeit an sich selbst?

Selbstverständlich maßen wir uns nicht an, den Weg den wir als Brüder wählen, als den einzig glücklichmachenden zu betrachten. Auch wenn wir die Freimaurerei und ihre Werkzeuge die sie dem einzelnen Bruder an die Hand geben hoch schätzen, ist die Freimaurerei nicht das eine, universelle oder gar überlegene System. Mehr als 300 Jahre Tradition und Erfahrung zeigen aber, welchen Gewinn die Freimaurer dem Einzelnen bei dieser Arbeit geben kann.
Ganz nach dem Motto: Weil wir das eigene wertschätzen, haben wir dennoch Hochachtung vor dem anderen

Wie ist die Freimaurerei organisiert?

Mehrere Logen in einer Region bilden verwaltungsmäßig eine „Provinzialloge“, mehrere solche eine „Großloge“. Die deutschen Großlogen (zur Zeit drei) sind unter deren Dach der „Vereinigten Großlogen von Deutschland – Bruderschaft der Freimaurer“ zusammengefasst, welche die Auslandsverbindungen wahrnehmen und pflegen. Im Innenbereich sind die einzelnen Großlogen souverän. Das Fundament dieses Großlogenbundes ist eine „Magna Charta“, an der Spitze dieser „VGLvD“ steht ein gewählter Senat, dem der Großmeister präsidiert. Die Großlogen europäischer und außereuropäischer Länder 7 pflegen untereinander brüderliche Beziehungen, ohne dass dies von einer übergeordneten Gewalt geleitet oder gesteuert wird. Gegenseitige Besuche durch Brüder unterschiedlicher Großlogen sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.